Wie Media Asset Management (MAM) Ihre Produkt­präsentation stärkt

Inhalt

Valerie Ritter

21 / 03 / 25·6 Min Lesen

Produktkommunikation

Wozu brauche ich ein MAM?

In einem zunehmend visuell geprägten und getriebenen Markt, sammeln Unternehmen immer mehr Bild- und Videomaterial an. Darüber den Überblick zu behalten und ein gutes Ablagesystem zu entwickeln, kann herausfordernd sein. Ein Media-Asset-Management-System (MAM) schafft Abhilfe und dient als gute Ergänzung zu Ihrem PIM.

Viele Unternehmen setzen zunehmend auf Content- und Social-Media-Marketing, wodurch sich der interne Bedarf an Mediendateien erhöht. Dazu kommt, dass Kunden ein gesteigertes Bedürfnis an vielfältigem visuellem Anschauungsmaterial zur Treffung ihrer Kaufentscheidung haben. Gerade im E-Commerce spielen gute Produktbilder und -videos eine wesentliche Rolle bei der Abwägung der Verbraucher. Durch den größeren Output, wächst auch die Zahl der Dateien und damit das Potential für Chaos.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie die Anschaffung eines Media Asset Managements bzw. eines Digital Asset Managements (DAM) in Betracht ziehen. Darin verwalten Sie Ihre digitalen Inhalte effizient und übersichtlich, wodurch sich Ihre Produktkommunikation optimieren lässt.

 

MAM als unverzichtbare Grundlage für effizientes Content-Management

Ein MAM oder DAM ist ein zentraler Speicherort für all Ihre digitalen Media Assets. Jeder, der berechtigt ist, kann sich darin Medien anzeigen lassen, sie downloaden und selbst welche hochladen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Cloud-Speichern bietet es viele weitere Funktionen.

Allen voran ist die Verwaltung und Organisation deiner Bilder in einem MAM-System übersichtlicher. Die Möglichkeit, Bilder mit Keywords zu taggen, gestaltet die Suche nach den passenden Inhalten schnell und einfach. Alle wichtigen Metadaten können Sie sich auf einen Blick anzeigen lassen, sodass Sie wissen, wie sie welche Medien verwenden dürfen. So wissen Sie beispielsweise, welche Produktbilder auf dem aktuellen Stand sind und ob Sie sie einsetzen können.

Möchten Sie Medien mit anderen teilen, geschieht dies einfach per Link. Auf dieselbe Weise sammeln Sie Bilder von anderen ein. Und wenn Sie Dateien in einem anderen Tool verwenden oder weiterbearbeiten möchte, geht dies meist gänzlich ohne Download über die jeweiligen Integrationen oder Schnittstellen.

Ein MAM bringt Ordnung in Ihr Medienchaos und spart Ihnen Zeit, aber auch Speicherplatz.

Die DAM/MAM-Vorteile auf einen Blick:

  • Übersichtlichte Organisation und Verwaltung von Media Assets
  • Einfache und schnelle Suche dank Keywords
  • Alle wichtigen Informationen auf einen Blick
  • Einfaches Teilen und Einsammeln von großen Dateien, ohne mühevolles Komprimieren
  • Integrationen in andere Software, für schnellen und einfachen Zugriff auf relevante Inhalte
  • Zahlreiche Möglichkeiten, das eigene System flexibel und individuell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen
  • Und viele weitere

Die genauen Funktionen unterscheiden sich von System zu System, sodass Sie vorab abwägen müssen, welche Features Ihnen wichtig sind, wenn Sie Ihre Wahl treffen. Als Unternehmen, das mit vielen visuellen Inhalten arbeitet, kommen Sie um ein MAM jedoch kaum herum. Auch wenn die klassische Dateiablage vielleicht “irgendwie” funktioniert, verschenken Sie viel Zeit mit dem Handling Ihrer Media Assets.

 

Best Practices zum Einsatz Ihres MAMs

Um Ihr MAM erfolgreich entlang der gesamten Customer Journey zu verwenden, gibt es ein paar Tipps, die Sie beachten sollten:

  • Die Planung: Sobald Sie sich für ein MAM entscheiden, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie Ihren Content darin anlegen wollen. Überlegen Sie welche Ordner Sie für Bilder und Videos anlegen und welche Informationen Sie hinterlegen möchten.
  • Regeln aufstellen: Sobald die Struktur Ihres MAMs steht, legen Sie fest, welche Regeln beim Upload von Medien befolgt werden müssen. So stellen Sie sicher, dass die Ordnung beibehalten wird. Solche Regeln umfassen z. B. die Art und Anzahl der Keywords oder Metadaten, wo Medien abgelegt werden sollen, etc.
  • Integrationen installieren: Um Ihre Mediendateien immer schnell zur Hand zu haben, integrieren Sie Ihr DAM in andere Software-Tools. Bearbeiten Sie Ihre Bilder und Videos, integrieren Sie das MAM beispielsweise in Canva oder die Adobe Creative Suite. Die bearbeiteten Materialen können Sie dann direkt weiterverwenden, z. B. für Ihr Social-Media-Marketing in Hootsuite, Ihren Blog in WordPress, Ihren Online-Store in Shopify oder Ihr Sales Pitchdeck in PowerPoint. All das, ohne die jeweiligen Tools zu verlassen und Bilder immer wieder hoch- und herunterladen zu müssen. Auch eine Anbindung an Ihr PIM ist möglich, sodass Sie passende Produktbilder zu den jeweiligen Produktinformationen hinterlegen können.
  • Portale einrichten: Stellen Sie regelmäßig Bildmaterial für Pressevertreter oder Händler zur Verfügung, können Sie mit Ihrem MAM ein Portal anlegen. Hier stellen Sie ausgewählte Bilder bereit, die von den jeweiligen Shareholdern einfach verwendet werden können. Nun müssen Sie nicht mehr jeder Anfrage einzeln per E-Mail nachkommen und immer wieder auf ein Neues passende Bilder zusammensuchen.

Diese Tipps helfen Ihnen dabei, Ordnung in Ihre Medien zu bringen und beizubehalten. Gleichzeitig haben Sie alles jederzeit immer griffbereit, um an jedem Punkt der Customer Journey und dem Point-of-Sale die richtigen Materialen zur Verfügung zu haben.

 

Wie MAM und PIM sich ergänzen

Wie Sie sehen, bietet ein MAM viele Vorteile. Das volle Potenzial schöpfen Sie aber erst dann aus, wenn Sie es mit Ihrem PIM kombinieren. Somit speichern Sie sowohl Ihre Produktbilder und -videos als auch Ihre Produktdaten zentral und übersichtlich. Dateiablage und Datenpflege gehen damit leicht von der Hand und dank Integrationen und Schnittstellen sind alle erforderlichen Inhalte schnell abrufbar.

Eine mögliche Kombination aus PIM und DAM wäre beispielsweise die Verwendung von ATAMYA mit pixx.io. Beide Lösungen lassen sich skalieren und an Ihre sich ändernden Bedürfnisse anpassen, sodass sie mit Ihrem Unternehmen wachsen können. In pixx.io hinterlegen Sie stets die aktuellen Bilder und Videos und verknüpfen diese mit den hinterlegten Informationen in ATAMYA. So bleiben Sie gut organisiert.

 

Fazit

Ein MAM oder DAM verschafft Überblick über Ihr Datei-Chaos und gestaltet das Suchen, Teilen und Bearbeiten von Medien einfach und effizient. In immer stärker visuell geprägten Branchen ist es unverzichtbar und löst die verstaubte Ordnerstruktur auf dem Desktop ab. In Kombination mit einem PIM bietet es die ideale Grundlage für reibungslosere Prozesse, bei der Daten und Dateien immer up-to-date und leicht zu handhaben sind.

Autorin:
Valerie Ritter
Content Marketing Managerin bei pixx.io

Informationen zur Autorin

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